HERIJA feat. Rahel Debebe-Dessalegne -

Wenn eine junge Band sich den Namen HERIJA gibt und dann in Interviews erklärt, dafür nur teilweise von Joni Mitchells Meisterwerk (Joni Mitchells HERIJA hatte deutliche Jazzanklänge) von 1976 inspiriert worden zu sein, weil „Hejira“ ja im Arabischen schließlich Flucht oder Reise an einen besseren Ort bedeute, dann ist das schon mal eine Ansage. Wenn die Band dann auch noch von der Virtuosität halbvergessener Prog-Rock-Koryphäen wie Focus, Yes oder ELP schwärmt und gleichzeitig die Nähe zu postrockenden Kritikerlieblingen wie The Invisible beschwört, entsteht schon ein recht eigenwilliges Profil. Alles andere als „retro“ klang jedenfalls 2013 das ambitionierte, von Matthew Herbert im bandeigenen „House of Dreams“-Studio produzierte Debütalbum Prayer Before Birth. Man kommt nicht umhin, der Sängerin Rahel Debebe-Dessalegne mitunter eine große Nähe zu Kate Bush zu attestieren. Die britische Pop-Kritik schrieb: Es klingt „als ob Talk Talk unter der Aufsicht von Radiohead mit Fairport Convention jammen.“

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Datum: 27.04.2019

Zeit: 20:00 Uhr

Ort: Oper Halle (Saale)

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